HybridFreak

Über dies und das… und Raketen!

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Fliegt auch!

12. September 2010 · 1 Kommentar

Sehr gut sogar!

Gestern während des Experimentalflugtages der AGM in Manching durfte der 54mm J-Hybrid zum ersten mal Höhenluft schnuppern. Und wo geht das besser als in 848m Höhe?

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Läuft, die Zweite!

6. September 2010 · Keine Kommentare

Gestern war es soweit, die zweite Generation des 54mm Hybriden war fertig und bereit zum Test. Das kam dabei raus:

Am kommenden Wochenende darf der Motor dann an Board der MTV64-1 zum ersten Mal Höhenluft schnuppern.
Mit 900Ns auf 3,7s verteilt geht es dann auf über 1000m Flughöhe!

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Läuft!

17. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Siehe da:

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Langsam wird’s ernst!

7. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Das Abitur rückt immer näher, der Klausurenstress steigt stetig und was darf da natürlich als weitere Zusatzbelastung nicht fehlen? Genau, die Facharbeit.

Ich schreibe meine im Leistungskurs Physik über die Entwicklung von Hybrid-Raketenantrieben, das war schon immer eine meiner Interessen. Den Fortschritt werde ich hier kommentieren, damit dieser Blog mal wieder aus seinem Koma erwacht.

Der interessierte Leser wird sich eventuell fragen: ‘Hmm… Raketenantrieb, macht schon Sinn. Aber mit Hybrid, so mit Bremsenergierückgewinnung, Elektromotor, á la Prius?’  Die Antwort lautet, Nein. Ich zitiere Wikipedia:

“Der Ausdruck Hybrid stammt von dem lateinischen Fremdwort griechischen Ursprunges (Hybrida, -ae, m), ab und hat die Bedeutung von etwas Gebündeltem, Gekreuztem oder Gemischtem.”

Ein hybrides Raketenantriebssystem vereint also Flüssig- und Feststoffantrieb. Weiteren Informationen bzgl. der Funktion eines sog. Hybriden können auf der Seite ‘Hybridmotoren’ gefunden werden.

Der Antrieb, welchen ich entwickelt habe wird etwa folgende Spezifikationen treffen:

Durchmesser: 54mm

Durchschnittsschub: 250N

Brenndauer: 2,5-8sec.

Auf dem folgenden Bild ist die fertiggestellte Graphit-Düse mitsamt Aluminium-Träger zu sehen. Der Alu-Träger verteilt die wirkenden Kräfte auf dem Graphit, da es sonst konstruktionsbedingt durch den Brennkammerdruck den Abbrand nur in Bröseln überleben würde.

  Düse

To be continued…

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Die kalte Jahreszeit…

23. November 2008 · Keine Kommentare

…kommt!

Deswegen laufen bei uns im Moment alle Motoren auf Hochtouren um die Algenzucht winterfest zu machen. Der wärmende Effekt des kleinen (aber feinen) Gewächshauses macht sich sehr gut bemerkbar, mit nackter Hand ist bereits bei vormittäglicher Sonneneinstrahlung ein Temperaturunterschied zwischen Außen- und Innentemperatur auszumachen. Der böige Wind macht der recht dünnen Folie jedoch zu schaffen, sie wird also bald durch etwas dickere stabilere ersetzt. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen wird in Kürze auch ein Heizlüfter thermostatgeregelt für eine  angenehmeTemperatur sorgen.

Momentan sind wir auch dabei verschiedene Methoden zur Algenfiltration und zu Extraktion der Öle zu ergründen. Im Endeffekt wird es wohl auf Filterpapier und ein unpolares Lösungsmittel hinauslaufen, wobei noch nicht ganz geklärt ist wie beim Einsatz eines solchen Lösungsmittels die Zellwände geknackt werden, allerdings gibt es hier einige vielversprechende Ansätze welche weiter verfolgt werden.

Mehr wird folgen…

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Die Anlage steht…

7. November 2008 · Keine Kommentare

…weitestgehend.

Gesamtansicht!

Rechts sind die Zuchtsäcke zu sehen in welchen die Algen wachsen und gedeihen. Der linke Teil beinhaltet weiteres Equipment wie Pumpe, Vorratstank, CO2-Versorgung etc. .

Gewächshaus-Style!

Wie man oben sehen kann haben wir begonnen die gesamte Anlage wie ein Gewächshaus für die Wintermonate zu isolieren. Unterhalb der Säcke, sowie im Zubehörteil kommen dabei 60mm Styroporplatten zum Einsatz. Überall dort wo Licht für die Algen benötigt wird haben wir auf dünne Plastikfolie aus dem Malereibedarf zurückgegriffen und diese doppellagig (40mm Abstand zur Wärmedämmung) verbaut.

Es wächst!

Es wächst! Und das nicht schlecht.

Ein paar Dinge sind natürlich noch zu tun. Für die kommende kalte Jahreszeit wird die Anlage mit einer Heizung versehen, damit die Temperatur des Wassers immer über 10° C gehalten werden kann, deshalb soll auch eine Thermometereinheit verbaut werden, welche einerseits die Temperatur der Luft und andererseits des Wassers in der Anlage misst. In den nächsten Tagen sollte dann auch das Gewächshaus fertiggestellt werden, denn im momentanten Zustand wird da noch nicht viel isoliert.

-Roman

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Größererer Zuchttank

4. Oktober 2008 · Keine Kommentare

Die von der Göttinger Universität gesponsorte Algenkultur (Botryococcus braunii) wurde in zwei Behältnissen herangezüchtet. Nährlösung ist hierbei eine durch Orchideendünger angereicherte Salzlösung, welche eine perfekte Grundlage für das Algenwachstum bietet. Um den bei der Photosynthese anfallenden Sauerstoff auszutreiben und CO2 in das System einzubringen wurde eine Aquariumpumpe mitsamt Zeitschaltuhr installiert. Diese pumpt (wie auf dem unteren Bild zu sehen) etwa 180l Luft pro Stunde in die Zuchttanks. Desweiteren ist eine Lampe aufgebaut welche (wieder zeitgeschalten) einen 12-Stundentagesrythmus simuliert. Dadurch sollte eine hervorragende Grundlage für das optimale Algenwachstum bietet. Der große Tank faßt 10 Liter Nährlösung und bietet damit genug Volumen um die Kultur später in den Teststand einbringen zu können.

Kulturzucht

In dem kleineren zu sehenden Gefäß wird parallel eine Reservekultur herangezogen.

blubb

Während sich die Stammkultur weiter vermehrt sind wir dabei den Teststand fertigzustellen und ausgiebig zu testen. Es sollte uns also bald möglich sein unsere Testreihen und die Algenzucht zur Herstellung von Algenöl zu beginnen.

- Roman und Michi

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Jugend-Forscht 2009!

21. August 2008 · 1 Kommentar

Nun ist es offiziell, Ich (Roman) werde gemeinsam mit Michael im Jahr 2009 zum wiederholten Male bei Jugend-Forscht teilnehmen. Unser Projekt beschäftigt sich mit der Zucht von Grünalgen zur Ölherstellung als Erdölersatz. Der Bau des Teststands und der Fortschritt des Projekt sollen hier festgehalten werden.

Wir möchten uns schonmal bei folgenden Firmen und Institutionen für ihre großzügige Unterstützung bedanken:

- Vielen Dank an Timmer Pneumatik für die Bereitstellung eines Magnetventils zur CO2-Regelung

- Vielen Dank an das Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaft für die Zusendung von Algenkulturen

- ESSKA.de unterstützen uns mit Material zum Teststand-Bau! Vielen Dank!

Mehr gibt’s bald… ;-)

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Hong-Couver, Vansterdam und andere kanadische Reiseziele

28. April 2008 · Keine Kommentare

Die Kanadier haben oft sehr gute Spitznamen fuer ihre Staedte. Victoria, Hauptstadt British Columbias, wird hauptsaechlich von Rentnern und frisch verheirateten Paaren bewohnt, welche uebermaessig der Vorgartenarbeit froehnen. Deshalb wird sie auf der Insel meist liebevoll “the city of the newly weds, nearly deads and garden beds” genannt. Vancouver wird dank 20% Chinesen als Einwohner und grosser Drogenszene zu Hong-Couver oder Vansterdam. Sie wollten sich schon immer mal als Minderheit oder groesser als alle anderen fuehlen? Auf nach China-Town, dort werden beide Beduerfnisse gleichermassen befriedigt.

Whistler wird seinem Namen sehr wohl recht und erwies sich als eine ziemliche Pfeife(er), pfeift dank Touristenfallen-Charackters aber keinesfalls auf jenem metaphorischen letzten Loch. Im Gegenteil, die geschickt verwirrend ausgelegte Architektur und der kuenstliche moechtegern-alteuropa Look lassen einen Stunden im Kreise laufen und ziehen vor allem Mexikaner an wie nasse Socken Fussgeruch.

Siebzehn! Ja, so alt ist unser Autor nun schon. Fast schon 20 und damit schon fast auf dem Halbweg zu den 40 Jahren, d.h. schon ein Viertel tot! Erschreckend wie schnell die Zeit vergeht! Nunja, hoert sich schlimmer an als es letztendendes ist, denn durch den 17ten Geburtstag aendert sich etwa soviel wie durch Wahlen in Bayern, rein garnichts. Schwarz bleibt schwarz und das Leben wird immer bunter.

Schnee

Ja wie? Schnee? Im April? Eine Woche nachdem es sommerliche 25 Grad hatte? Yes. Wir reden hier ja schliesslich immernoch von Kanada, da kann es mitten im April schonmal passieren dass man am Wochenende viel zu frueh aufwacht und sich der uebermuedete Denkbatzen denglishe Satzgebilde wie “Was isch happening? Warum isch des so bright in here?” zusammenbraut. The Solution liegt nur eine Armlaenge entfernt, Vorhang auf…. Kinnlade wieder hochklappen. Lange Rede, kurzer Sinn, es hatte knapp 25cm Neuschnee. Nach weissen Weihnachten auch noch ein weisser Geburtstag, das setzt dem I-Tuepfelchen noch das Sahne(oder Schnee-)haeubchen auf.

Spocht is Moch! - frei nach Echtler

…macht aber jede Menge Spass ! Silver Star hatte Anfang April zwar mehr Schnee als die gesamte Skisaison 07/08 hat aber am 6. April trotzdem geschlossen. Snowboardsaison ist also vorbei und war mit 27 Tagen im Schnee auch recht erfolgreich! Aber was kommt nun? Rugby! Und es macht Spass! Koerperkontakt ohne Ende, Schmerzen, Teamgeist - Adrenalin pur!

Die Saison geht noch bis Mitte Mai. Danach wird wohl nichtmehr viel mit Sport sein, ausser Training der Paulanermuskulatur und Matratzenakrobatik. Spass bei Seite, klar gibt es etwas zu tun, wir haben ja schliesslich ein Trampolin im Garten stehen! Darauf kann man Kreativitaet und Tatendrang freien Lauf lassen und bleibt auch fit. Vorwaerts- und Rueckwartssalti funktionieren schon recht gut, Sideflips ebenso. Ziel ist, die Sprunghoehe immer weiter zu reduzieren bis diese Tricks auch auf festem Untergrund funktionieren. Leider musste ich aber verletzungsbedingt fast 3 Wochen aussetzen, da ich mir waehrend des RCMP-Camps das Kreuzband im linken Fuss arg gezehrt hatte.

Rcmp? Wasn das? Royal Canadian Mounted Police (oder kurz und umgangssprachlich “Mounties”)- Koenigliche kanadische Polizei zu Ross! Fancy Nancy! Meine Gasteltern sind nun schon 25Jahre verheiratet und nahmen dies zum Anlass fuer 10 Tage eine Kreuzfahrt entlang der mexikanischen Kueste zu unternehmen - alleine. Und wohin mit den Kindern und diesem deutschen Austauschmenschen? Alleine daheim lassen, ne geht dank Versicherung nicht. Fuer eine Woche in eine neue Gastfamilie stecken? Ne, zuviel Papierkram. Ach da kommt es ja gelegen das die RCMP ein einwoechiges Jugend-Camp abhaelt! Anfangs war die Begeisterung ueber die Teilnahme an diesem jenigen noch etwas gedaempft, was sich allerdings als zu frueh aus der Luft gegriffen erwies. Klar, jeden Tag um 5:00 Uhr aufstehen, 1500 Liegestuetze auf 5 Tage verteilt und taeglich Unterricht wie in der Schule - klingt nicht sehr verlockend fuer einen 16jaehrigen Mentalpraktiker. Ist aber im Endeffekt garnicht schlimm, denn 31* Mitgefange…aehm…Mitstreitende machen ja das gleiche. Nach einer Stunde Fitness und Fruehstueck ging es ab ins Klassenzimmer, in welchem sich verschiedene Abteilungen der kanadischen Polizei vorgestellt haben. Besonders gefallend waren hierbei das ERT (Emergency Response Team), welches mit Zurhilfenahme von Blendgranaten das Gebaeude stuermte, die Drogen-Abteilung, die uns beibrachte wie man mittels Obi-Materialien Marie Jane anbaut und wie man aus stinknormalen Ottonormalverbraucher-Kokain Crack herstellt und natuerlich das GAS-Team (Riot Control). Das GAS-Team ist fuer die Kontrolle von Demonstrationen und Krawallen. Nach dem Unterricht ging es nach draussen auf den Paradeplatz um Rauchgranaten zu verschiessen -ja, das macht schon Spass. Alles in allem war die Woche im RCMP Camp eine gute Erfarhung und hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Das wars erstmal fuer heute, bald gibts (wahrscheinlich) mehr!

-rocket-n-roll

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Lang lang ist’s her…

10. März 2008 · Keine Kommentare

…. aber, ja er lebt noch! Nein, nicht der Holzmichel jener saechsischer Randfichten, sondern der Autor dieses Blogs. Ah, denkt sich da der ein oder andere, endlich ist er aus der kanadischen Versenkung aufgetaucht. Naja, was soll ich sagen, der Winter kam frueher als erwartet , der Iglu-bau konnte nicht warten und die Schlittenhunde wurden auch schon ungeduldig. Tja das hat man nun davon wenn man fuer ein Jahr in ein Land geht in welchem man sich ab Ende Oktober zum Aufwaermen die Haende in den Kuehlschrank steckt.

Es hat sich seit Oktober einiges getan, Ich bin genau wie Hans nichtmehr solo unterwegs. Und, nein, keine obskuren Namen wie Ortrud, einfach Samantha.

Autor und Freundin

Sprichwoertlich wie “Pech und Schwefel” bzw. wie “Feuer und Flamme”. Da ist es garnicht so abwegig das wir uns im Chemie-unterricht kennengelernt haben.

Apropos Bildung, ein neues Semester hat angefangen! Und damit auch neue Faecher. Das durchschnittliche Bildungsniveau einer kanadischen Public High School entspricht etwa dem der deutschen Realschule, allerdings kann man die Kurswahl den eigenen Wuenschen anpassen und damit auch wesentlich mehr als der Durchschnitt lernen.  Fuer dieses Semester habe ich mich fuer Physik 12, Photography, Woodwork (jaha werken…) und die Sprache der Liebe (French 12) entschieden.

Apropos Bildung, ist orthografisch mit Bindung verwandt, und das ist das einzige was an den ersten zwei Boards dieses Jahr nicht zu bruch gegangen ist:

Broken Ride Control 154

Ja das war das erste…hat etwa 15 Tage gehalten und danach den Geist bzw. Holzkern aufgegeben. Hatte wohl die Nase voll und die ist dann quasie geplatzt, mitsamt Fiberglas und Aspen-Woodcore. Zum Glueck gibt der Hersteller Garantie und der ortsansaessige Haendler mir ein Demo-Pistenhobel. Ein brandneues Burton Twin 157!  Burton? Super qualitaet, machen die besten Bretter ! oehmm… weit gefehl. So sah das Burton nach einem Tag aus (wobei ich sagen muss das es nicht uebermaessig heftig benutzt wurde, da die Bindung dank Burton’s ach so genialen Bindungssystem alle 20min loser wurde als Dieter Bohlen’s Mundwerk) :

Netterweise wurde mir ein weiteres Demoboard zur Verfuegung gestellt bis der Garantiefall mit Ride Snowboards geklaert war. Jetzt fahre ich ein Ride DH 159 welches bisher auch gut gehalten hat und einfach super ist!

Ja ja das Schneebretteln ! Gute Angelegenheit hier, die Jugend trifft sich auf dem Berg und manchmal trifft der Berg die Jugend, das hat mir eine leichte Gehirnerschuetterung eingebracht. Aber halb so schlimm, ist Schnee von gestern bzw. von vor ~ 4 Wochen, war aber gut hart.  Und kalt wirds hier im Winter…. gefuehlte -27C war das niedrigste was ich mitbekommen hab. Fuer den Kanadier ist das hoechstens Grund den obersten Hemdknopf zu schliessen bevor sie das Haus verlassen. Man sollte sich also passend anziehen wenn man sich auf den Berg begibt ansonsten zittert man schnell wie der Mexikaner an der amerikanischen Staatsgrenze.

Also wurde ich heute durch einen Trick (”Ja wir gehen heute abend zu einem Konzert…”) in die Kirche gelockt. Ja, ein Konzert war es und auch durchaus eine gute Erfahrung. EINE gute Erfahrung, “eine” wie in “einmal und gut is”. Die Musik war ok, aber die Leute etwas bizarr. Und als die christliche 500-Pfund-Version von Jay-z losgelegt hat… naja mir kam es ‘etwas’ befremdlich vor.

Feiertage ! Kanadier lieben Feiertage! In Deutschland kommt niemand als Engel verkleidet an Valentinstag in die Schule… oder singt waehrend dem Christmas-Assembly (ja die ganze Schule kommt waehrend der Schulzeit fuer eine Stunde in der Turnhalle zusammen und singt miteinander) alleine vor der gesamten versammelten Schuelerschaft “All I want for Christmas is you…” fuer eine spezielle Person im Publikum.

Oder Motivational Speakers ! Welche deutsche Schule laed 3-4mal pro jahr(!) einen Comedien ein um die gesamte Schule fuer 1-2 Stunden zu belustigen und damit die Lernatmosphaere positiv zu veraendern? Letztens war Stu Sanders zu Gast und ich habe mich einfach koestlich amuesiert, genau wie alle 1000 anderen Schueler.

Jagen! Nein Mama, als ich dir geschrieben habe das ich einen Jagdschein mache um im April auf Baerejagd zu gehen wollte ich dir keinen solchigen aufbinden. Das kann ich erst wenn ich wieder zuhause bin, denn falls ich einen Baeren schiesse wird dieser als Wandteppich seinen Weg nach Europa finden. Hoffentlich wird er nicht als Problembaer deklariert, armer Bruno! Also habe ich ein Wochenende mit dem Studium der lokalen Flora und Fauna so wie Feuerwaffen auseinandergesetzt. Am ersten Tag wurde hauptsaechlich auf die kanadischen Gesetze und die Tierwelt eingegangen, war also ziemlich lahm. Und nicht so lahm wie die metaphorische lahme Ente, mehr wie eine lahme Ente die lahmt weil sie nach dem Wiesnbesuch betrunken vor die S-Bahn gefallen ist und ein Bein verloren hat. Aber Sonntag war gut, einen Tag lang Waffenkunde, Pump-action Shotguns are fun!

Sie kennen eine gut Methode um analoge Schwarz/Weiss-Fotos zu digitalisieren? Nur her damit : rocket-n-roll ( at ) gmx . net
Photographie ist wohl das beste Unterrichtsfach das mir bisher den Schulalltag versuesst hat, gerne wuerde ich einige der Fotos mit euch teilen. Kommt also wahrscheinlich bald !

Ich denke das ist so ziemlich alles was mir gerade um 10:45 in der Nacht nach zu viel Koffein (Tim Horton gruesst) und 2 Tagen ohne geistige aber mit zuviel koerperlicher Ertuechtigung einfaellt.

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